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But,… / Aber,…

… of course I could have simply used this vintage pattern, if had remembered the flea-market find:

… ich hätte auch einfach dieses alte Schnittmuster verwenden können, wenn ich mich denn an den Flohmarkt-Fund erinnert hätte.

Though I think that’s exactly this kind of pattern which is intimidating to sewing beginners. All those lines, the rather specific language supposed to explain but leaving you puzzled, and you’re not sure what the outcome might look like and if it fits. These patterns are more understandable once you’ve taken a very close look at your store-bought clothes by tracing or deconstructing them, and taking heart and trying to sew something similar. Good books, veteran sewing persons in your  real or virtual social network and yes, the internet, are helpful, too. And if things go wrong, well, so what? You only ruined some fabric and wasted some time, no catastrophe, no-one hurt. Just dump it in the bin or use the rags for cleaning (if you can brave the reminder of your failure ;-)) and add the experience to your learning-curve.

Allerdings denke ich, dass genau diese Art Schnittmuster so einschüchternd auf Nähanfänger wirken. Alle diese Linien, die spezielle Fachsprache, die statt Erklärungen Verwirrung stiftet, und man weiß ja auch nie, wie’s am Ende wirklich aussehen soll und ob es passt. Diese Schnitte sind viel verständlicher, wenn man seine Kaufkleidung einer näheren Betrachtung unterzogen hat, z.B. in dem man die Nähte abpaust oder das ganze Teil auftrennt und sich dann ein Herz fasst und versucht etwas ähnliches zu nähen. Gute Bücher, näherfahrene Menschen im echten oder virtuellen Umfeld und auch das Internet sind dabei hilfreich. Und wenn’s schiefgeht, na und? Man hat ja nur ein bisschen Stoff und Zeit verschwendet, keine Katastrophe, niemand verletzt. Ab in den Müll damit, oder als Putzlappen benutzen (falls man die ständige Erinnerung an diese Niederlage ertragen kann ;-)) und die Erfahrung als Lehre abhaken.

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Tablecloth-Tunic / Tischdecken-Tunika

To some, it seems, sewing has something intimidating and mysterious, but as long as you don’t attempt to whip up a Haute Couture multi-pattern-dress on some exclusive, expensive and super-slippery fabric as your first project (but then, if you have the patience and the money, why not?), it’s always worth trying, just be brave!

Experimental sewing, that’s how I got started, looong time ago. I laid a simple, but favourite dress on the floor, traced the seams to draw something like a pattern on an old newspaper, cut some fabric and started with the ancient inherited sewing-machine (with a fly wheel!). It was a present for my sister’s 18th birthday and she actually liked and wore that dress, though the seams had to be resewn after each night of hard partying…

Of course I didn’t take pictures then, it was at a time without digital cameras or personal computers in every household (late 80s), but I can show you how I still do a sewing experiment now and then, this time using up a handed-down tablecloth, a favourite tunic by desigual and including some experimental shirring, too:

(just click on the pictures to enlarge them)

Für einige scheint Nähen etwas einschüchterndes und mysteriöses zu haben, aber so lange man nicht gerade als erstes einen Haute Couture Mehrgrößen-Schnitt mit edelstem, teuren und super-flutschigem Stoff zu nähen versucht (allerdings, wer die Geduld und das Geld hat, warum nicht?), dann ist Ausprobieren immer lohnenswert, nur Mut!

Experimentelles Nähen, so habe ich vor laaanger Zeit angefangen. Ich legte ein einfaches Lieblingskleid auf den Fußboden, pauste die Nähte auf Zeitungspapier durch um so etwas wie ein Schnittmuster zu haben und legte auf der geerbten, uralten Nähmaschine (mit Schwungrad!) los. Es war ein Geschenk zum 18ten Geburtstag meiner Schwester und sie mochte und trug es sogar, obwohl die Nähte nach jeder durchfeierten Nacht wieder nach genäht werden mussten…

Logisch habe ich damals keine Fotos gemacht, es gab noch keine Digitalkameras und auch noch keinen Computer in jedem Haushalt (Spät80er), aber ich kann zeigen, wie ich immer noch manchmal ein kleines Nähexperiment wage, diesmal mit einer zu jeder Verwendung freigegebenen Tischdecke, einer Lieblingstunika von Desigual und ein bisschen experimentelles Gummibandkräuseln dazu.

Lotus tunic II

Aaaand: this morning I finally finished the Lotus Tunic! I had thought it was a one-weekend, straightforward project, but it wasn’t. I underestimated the time needed to sew the lining and the sleeves, and frankly, in between I lost motivation. But now it is finished and wearable, and perhaps I can persuade my family to come with me and show it off at a garden-fair: garden Tadaa! Here it is:

Uuuund: heute morgen habe ich endlich die Lotus Tunika fertig gestellt. I hatte gedacht, dass das ein Wochenend-Projekt sein würde, aber das war’s nicht. Ich hatte die Nähzeit für das Futter und die gekräuselten Ärmel unterschätzt, und offen gesagt hatte ich zwischendurch auch etwas die Lust verloren. Aber jetzt ist’s fertig und tragbar und vielleicht kann ich meine Familie überreden, sie beim Gartenzauber gardenspazieren zu tragen. Tataa! Hier ist sie: 

Finished / Fertig

The messenger bag for Marlene is finally finished, I also added a keychain and a pencil-case, essential for a teacher-to-be. Now I can go on with Amy Butler patterns and finish the tunic. Sewing day ’cause it’s rainy again. 

Die Messenger-Bag für Marlene ist endlich fertig, ich habe auch noch ein Schlüsselband und eine Federtasche gemacht, wichtig für eine zukünftige Lehrerin. Jetzt kann ich die Tunika fertigstellen, Nähtag weil’s wieder regnet.