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Guests / Gäste

Last week was a week off from work and we had guests here: Christine (Stine, zakkablog) and her twins came from Berlin. I was really curious, as we had never met in real life before, only e-mail and phone, but she’s as nice and amicable as expected, and very quickly our kids became friends as well. We spent a long day at the North Sea, first exploring sealife at the multimar-wattforum, then enjoying sun and sand on the beach. 

Letzte Woche hatten wir schulfrei und Gäste hier: Christine (Stinezakkablog) und ihre Zwillinge kamen aus Berlin. Ich war ziemlich neugierig, denn wir hatten uns im echten Leben noch nie getroffen, nur per e-mail und Telefon Kontakt, aber sie ist in echt genauso nett und liebenswert wie erwartet, und unsere Kinder haben sich auch schnell angefreundet. Wir haben einen langen Tag an der Nordsee verbracht, erst das Wattleben im multimar-wattforum erforscht, dann Sonne und Sand am Strand genossen. 

The next day we Mums made a short trip to some fabric-shops while the kids were digging a hole in the garden like they’d try to get through to New Zealand ;-)), afterwards we had a BBQ and a bath for the kids (and lots of laundry). 

Because Christine considers moving to Lübeck, the town where my husband Jens comes from and which I like best here in the north of Germany, we went there, too. 

Am nächsten Tag waren wir Mütter kurz in ein paar Stoffläden, während die Kinder im Garten ein Loch bis fast nach Neuseeland buddelten ;-)), danach haben wir gegrillt und für die Kinder ging’s ab in die Wanne (und für die Wäsche ab in die Maschine). 

Weil Christine vielleicht nach Lübeck ziehen möchte, die Stadt, aus der mein Mann Jens kommt und die ich am liebsten hier im Norden mag, sind wir auch dahin gefahren. 

Oh, I really, really like Lübeck! And thank you for coming, Christine!

Oh, ich mag Lübeck wirklich sehr, sehr gerne! Und schön, dass ihr da ward, Christine!

 

themepark-fun / Vergnügungspark-Vergnügen

Having a long weekend off is like little holidays. So, of a special request by a very much loved one, we went to Hansapark on Friday. Last time I was there is about 30 years ago, it was like going there for the first time. We’ve been to some themeparks the last few years, so of course we compare. This one at the Baltic Sea seemed to be relatively small and not too exciting at first sight. But we got to like it a lot, the food isn’t overpriced, you don’t have too long walks, and, we thought best: there are a lot of activities you can do yourselves. It is more than just sitting somewhere in a carriage and waiting for the thrill (besides, we’re not fans of extreme rollercoaster-rides), it has a safe but nevertheless demanding high-ropes-course and various other opportunities to climb, to participate or get wet. And for our son to encounter the first real pinball in his life.

 

Ein langes Wochenende ist wie kleine Ferien. Also sind wir auf besonderen Wunsch eines besonders Geliebten in den Hansapark gefahren. Das letzte Mal, dass ich da war, liegt etwa 30 Jahre zurück, daher war’s wie ein erster Besuch. In den letzten Jahren waren wir schon in einigen Vergnügungsparks, daher vergleichen wir schon. Zunächst wirkt das Hansaland relativ klein und unaufregend, aber so nach und nach haben wir es zu schätzen gelernt. Das Essen ist nicht überteuert, die Wege kurz und das Beste: man kann vieles selber mitmachen. Man sitzt nicht einfach nur in irgendeinem Wagen und wartet auf den Schocker (zumal wir keine Fans extremer Achterbahnen sind), es gibt einen sicheren und dennoch anspruchsvollen Hochseilgarten, mehrere Möglichkeiten zu klettern, mitzumachen und nass zu werden. Und für unseren Sohn das erste Mal im Leben einen echten Flipper zu sehen. 

Martha-Stewart-Syndrom

Zur Zeit leide ich heftig unter dem, was ich das Martha-Stewart-Syndrom nenne, meine Männer nennen es ‘Steffi spinnt’. Allgemein bezeichnet es häuslichen Perfektionswahn. Es ist erblich. Es befällt mich in Schüben, meist jahreszeitlich bedingt oder durch Ereignisse  und Feiertage induziert. Auch erwarteter Besuch kann einen Schub auslösen. Besonders anfällig bin ich in Zeiten von a.) zuwenig oder b.) zuviel Stress.  ALLES davon trifft im Moment zu. Vor 25 Jahren noch beklagte ich mich bei meiner Mutter bitterlich über ihren Perfektionismus. Heute verstehen wir uns bestens. Es ist Frühling (auch wenn es gerade nach weißer Weihnacht aussieht), Zeit des Frühjahrsputzes, der guten Vorsätze und der tiefstehenden Sonne auf kerzenqualmverschmierten Fenstern. Ostern ist ein voll dekorfähiges Fest und zum Osterkaffee waren Großpapa Ebbi und Jessica da. Ich habe a.) Ferien und b.) einen größeren Dawanda-Auftrag. ALLES trifft zu. Und so begann ich mit dem Putzen der Westfenster. Und dann räumte ich die Küchenkommode leer und rückte sie ab, um das erste Mal nach dem Wanddurchbruch den Boden darunter zu wischen (dazu morgen mehr…). Damit der orange Lampenschirm der aus Bliestorf gebrachten Stehlampe eine Entsprechung hat, habe ich flugs noch mal ein paar Kissenbezüge genäht. Taschen für den Shop auch gleich noch. Draußen ein paar Primeln, Bellis und Hornveilchen eingepflanzt und danach Geschenke verpacken, Zweige verteilen und behängen und dem Backwahn fröhnen: Ingwer-Kekse, Blumentopf-Panettone, NoKneadBread und Karottenkuchen. Hier der Panettone: ssl21944.jpgund so sahen die Reste nach dem Osterkaffee aus: ssl21962.jpgZwischendurch noch die Bügelwäsche und die Kräuter-Senf-Marinade für’s Lamm erledigt.. Martha wäre stolz auf mich. Ich bin’s.  Habe ich doch von ihr gelernt wie man Spannbettlaken schrankfähig faltet… die wirklich wichtigen Dinge im Leben ;-) …aber ich sollte das Momentum eines solchen Schubes ausnutzen, denn es werden auch wieder andere Zeiten kommen… übermorgen vielleicht? At the moment I suffer from what I call the Martha-Stewart-Syndrome, my boys call it ‘Steffi’s mad’. It is the strive for domestic perfection. It is heritable. It comes in rushes, seasonal or induced by events and holidays. It can also be triggered by the expectation of visitors,  especially in times of a.) too little or b.) too much stress. ALL of it applies to me at the moment. 25 years ago I bitterly accused my mum of being an über-perfectionist, now we get on very well. It is spring (though it looks like the perfect White Christmas), time of springcleaning, New-Years-resolutions and a low sun on candlesmoke-darkened windows. Easter is a holiday to be celebrated and decorated and we expected visitors: grandpa Ebbi and Jessica. And I have a.) Easterholiday and b.) a bigger order for my shop. See, ALL applies. And so I started cleaning the windows facing west, then, for the first time since opening the kitchenwall,  I scrubbed the kitchen-floor under the cabinet, I sewed some pillow-cases matching the orange retro lampshade and some bags for the shop. Outside I planted some flowers, then I decorated inside and wrapped presents before I fell into full baking-mode: Ginger-cookies, Flowerpot-Panettone, NoKneadBread and Carrot Cake (see photos). In between some ironing done and the mustard-herb-marinade for the roasted lamb. Martha would have been proud of me. I am. Since she’s the one who taught me how to fold fitted sheets… the really important things in life ;-).. but I should use this momentum as long as it lasts, ’cause there will be other times… the day after tomorrow perhaps?