Archive for April, 2008

Rubber stamps / Radiergummistempel

And yesterday I did something else I had wanted for a long time: I made stamps from the unclaimed rubbers I’ve collected in my classroom. As a teacher it is the perfect source, students like to poke little bits out of their rubbers and throw them at their classmates when they think the teacher isn’t looking. Ha! I AM looking! And I AM collecting their rubbers and keep them in the teachers’s desk ’cause this behaviour isn’t harmful but obnoxious. Every now and then I clean that desk and ask the pupils to reclaim their belongings. Unclaimed things come into the bin – or in my bag. Well, this is what I did with them, inspired by this shop : alinea and this tutorial:  rubber-stamp-tutorial

Now you know how I made the cute little bird on my folder’s back.

Und ich habe gestern noch etwas gemacht, was ich schon lange tun wollte: ich habe Stempel aus den Radiergummis gemacht, die ich im Laufe der Zeit in meiner Klasse gesammelt habe. Als Lehrerin bin ich direkt an der Quelle, die Schüler popeln gerne kleine Stückchen aus ihren Radierern und bewerfen sich damit, wenn sie denken, dass der Lehrer nicht hinschaut. Ha! Ich SEHE! Und ich SAMMLE! Erst landet alles im Lehrerpult, denn dies Verhalten ist zwar nicht gefährlich, aber nervtötend. Ab und an räume ich den Pult auf und gebe alles zurück. Dinge, die keiner wiederhaben will landen im Müll – oder in meiner Tasche. Und das habe ich daraus gemacht, inspiriert von diesem Shop alinea und diesem Tutorium: rubber-stamp-tutorial

Jetzt wisst ihr, wie ich den niedlichen kleinen Vogel auf dem Ordnerrücken gemacht habe. 

Official now / Jetzt ist’s offiziell

Yesterday I didn’t finish the tunic, yesterday I went to the townhall and officially opened my business. It was no problem to backdate, so everything I have done as morningflower so far is legal and taxed and insured. Fine. To celebrate, I made a cover for my new folder, where I’ll keep everything business-wise: 

Gestern habe ich doch nicht die Tunika fertiggenäht, gestern war ich beim Bezirksamt und habe offiziell mein Gewerbe angemeldet. Es war kein Problem, die Genehmigung der Shop-eröffnung rückwirkend zu erteilen, so dass alles, was ich bisher als morningflower gemacht habe legal ist. Schön. Um dies zu feiern, habe ich einen Umschlag für den Ordner gemacht, in dem ich die Buchhaltung machen werde. 

Finished / Fertig

The messenger bag for Marlene is finally finished, I also added a keychain and a pencil-case, essential for a teacher-to-be. Now I can go on with Amy Butler patterns and finish the tunic. Sewing day ’cause it’s rainy again. 

Die Messenger-Bag für Marlene ist endlich fertig, ich habe auch noch ein Schlüsselband und eine Federtasche gemacht, wichtig für eine zukünftige Lehrerin. Jetzt kann ich die Tunika fertigstellen, Nähtag weil’s wieder regnet. 

Rhubarb cake / Rhabarberkuchen

This is the recipe for my favourite rhubarb-cake:

dough: 175 gr butter, unsalted, 150 gr sugar, vanilla-sugar or -essence, a pinch of salt, 3 egg-yolks, 250 gr flour, 2 teasp. baking-powder, 3-4 tablesp. milk

topping: 750 gr rhubarb, 5 egg-whites, a pinch of salt, 200 gr sugar (or more, if you like it sweeter)

Beat butter with sugar, vanillasugar, salt and egg-yolks until soft. Add flour and baking-powder, alternate with milk. Spread the dough on a baking-tray. Cut the rhubarb into pieces, about 1-2 cm long. Beat the egg-whites with the salt until stiff, then add the sugar. Carefully mix the rhubarb-pieces with the beaten egg-whites and spread it evenly on the dough. Bake for appr. 35 mins. at 180°C.

Addition: As the rhubarb-season comes to an end soon, here’s a tip of a colleague of mine: Freeze in cut rhubarb-pieces for yummy cake later in the year!

I really like the acerbic taste of the rhubarb combined with the cakes’ sweetness and also the rhubarbs’ softness with the lightly crunchy crust. Hmmmh! And I like it as a sure sign of springtime. 

 

Dies ist das Rezept von meinem Lieblings-Rhabarberkuchen:

Teig: 175 gr Butter, 150 gr Zucker, 1 Pckg. Vanillezucker, 1 Prise Salz, 3 Eigelb, 250 gr Mehl, 2 Teel. Backpulver, 3-4 Essl. Milch

Belag: 750 gr Rhabarber, 5 Eiweiß, 1 Prise Salz, 200 gr Zucker (oder mehr, wer’s süßer mag)

Die Butter mit Zucker, Vanillezucker, Salz und dem Eigelb schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver abwechselnd mit der Milch hinzufügen. Auf einem Backblech verstreichen. Den Rhabarber in 1-2 cm lange Stücke schneiden. Das Eiweiß mit Salz zu einem schnittfesten Eischnee schlagen, dann den Zucker einrühren. Die Rhabarberstücke vorsichtig unterheben und die Masse gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Ca. 35 Minuten bei 180°C backen. 

Anmerkung: Da die Rhabarber-Saison bald zu Ende geht, hier ein Tipp einer Kollegin: Man kann die geschnittenen Rhabarberstückchen gut einfrieren, dann kann man ganzjährig Rhabarberkuchen genießen!

Ich mag daran besonders, wie sich die Säure des Rhabarbers mit der Süße des Kuchens verbindet, und die knusprige Baiserkruste über den weichen Rhabarberstücken. Hmmmmh! Und ich mag den Kuchen als sicheren Frühlingsboten. 

first sockless day / erster sockenfreier Tag

So, finally, spring has arrived! Yesterday I had some colleagues here for cake and coffee, and it was the first afternoon this year we could actually sit outside without a jumper! To celebrate the 20°C mark we hit today I put on nail-polish and went out in sparkling new sandals. And had the last piece of rhubarb-cake in the sun:

Endlich ist der Frühling da! Gestern hatte ich einige Kolleginnen zu Kaffee und Kuchen hier und wir konnten zum ersten Mal ohne Pulli draußen sitzen! Um das Erreichen der 20°C-Marke heute zu feiern habe ich die Zehennägel lackiert und war in meinen neuen Sandalen unterwegs. Und genoss das letzte Stück Rhabarberkuchen im Sonnenschein.

Lotus tunic

This weekend is half-finished Amy-Butler-weekend: Yesterday I worked as much on the messenger bag as I could without matching velcro, which I’m still waiting for. And I opened a flickr-account to participate in U-handblogs Amy Butler bag contest! My entry is the first messenger bag I made for Jens. And today I decided to make the tunic with a fabric bought at last weekends’ market. And of course, as it goes with spontaneous projects, I have no matching zipper and shops are closed on Sundays in Germany. So I did what I could:

Das Thema dieses Wochenendes ist halbfertige Amy-Butler-Projekte. Gestern habe ich soviel an der Kuriertasche fertiggestellt, wie ohne passenden Klettverschluss möglich ist, denn ich warte noch auf Lieferung. Und ich habe mich bei flickr angemeldet, um an u-handblogs Amy-Butler Taschen Wettbewerb teilnehmen zu können. Heute habe ich mich spontan entschieden, die Tunika aus dem Stoff vom Hollandstoffmarkt zu nähen, und, wie’s dann immer so ist, habe ich keinen passenden Reißverschluss im Haus, also habe ich auch hier soviel gemacht, wie’s geht.

Messenger bag / Kuriertasche

At the moment I don’t have the time to do something for my shop because I’m working on a commission. A colleague of my husband wants an Amy Butler Messenger Bag for her daughter’s graduation. I’ve made one before, as a present for him, and it really was a work of love, because there are so many pieces to cut and steps to take, so I know it’ll take some time, but at least I’ve cut the rather flobby fabric already. Now this pile is waiting to be sewn: 

Zur Zeit habe ich keine Zeit, neue Sachen für meinen Shop zu machen, weil ich eine Auftragsarbeit erledigen muss. Eine Kollegin meines Mannes wünscht zum Examen ihrer Tochter eine Amy Butler Messenger Bag. Ich habe so eine schon mal als Geschenk für ihn genäht und es war wirklich ein Liebesdienst, denn es sind sehr viele Teile und Arbeitsschritte, also wird es noch eine Weile dauern, bis ich fertig bin. Aber zumindest der Zuschnitt ist erledigt. 

Waiting for spring / Warten auf den Frühling

It’s the middle of April, the peachtree and magnolia start to blossom, but still: no real spring outside. The weather here this year is either sunny and cold, or mild and rainy. And I’m desperately waiting for warmth and sunshine! I’ve been using self-tan on my legs for the last three weeks, just in case. I’ve got seeds waiting to be sown, just in case. We’ve got charcoal for barbeque, just in case. So, in addition to a little flower-fairy-springy-display I write this post to lure spring here.

Es ist jetzt Mitte April, der Pfirsichbaum und die Magnolie beginnen zu blühen, aber dennoch: kein richtiger Frühling draußen. Das Wetter ist entweder sonnig und kalt oder mild und regnerisch. Und ich warte verzweifelt auf Wärme und Sonnenschein!  Ich habe meine Beine die letzten drei Wochen mit Selbstbräuner gecremt, nur so für den Fall. Ich habe Blumensamen besorgt, nur so für den Fall. Wir haben Grillkohle, nur so für den Fall. Und jetzt, zusätzlich zu dem kleinen Blumenkinder-Frühlings-Arrangement schreibe ich diesen Post um den Frühling hier her zu locken. 

Glücksbringer / Lucky charm

Today I went with Sandra to the Koppel 66 Spring Craft Fair, some things were really nice, some not so. Unfortunately last years potter with the beautiful lampshades wasn’t there, but still there was a lot to see. And it was very nice to have a looong chat with Sandra, who is a fellow Dawandian and makes unique jewellery. Before we went for a coffee we bought tickets for the price-draw, and, for the first time ever: I won!!! Whoohoo! A lovely silvery fish-pendant! Must be a lucky charm!

Heute war ich mit Sandra zum Frühlingsmarkt in der Koppel 66, einiges war schön, anderes nicht ganz so. Leider war die Töpferin mit den schönen Lampenschirmen vom letzten Jahr nicht wieder da, aber es gab so auch viel zu sehen. Und es war sehr schön, einen laaangen Plausch mit Sandra zu führen, einer Dawandarianerin die einzigartigen Schmuck macht. Vor der Kaffeepause kauften wir Lose für die Tombola, und, zum allerersten Mal: Ich habe gewonnen! Whoohoo! Einen wirklich schönen, silbrigen Fisch-Anhänger! Das muss ein Glücksbringer sein!

Samstagsfreuden / Saturday’s pleasures

Der heutige Tag stand wie angekündigt ganz im Zeichen des Nähens. Der workshop heute Vormittag hat ganz viel Spaß gemacht und ich habe vieles dazu gelernt: jetzt kann ich minifutzikleine Stoffstückchen noch sinnvoll (?!) verwenden, wenn ich sie auf Papier nähe. Die Häuser und Bäume sind schon so entstanden, wenn ich das Ganze in Heimarbeit noch fertig kriege, zeige ich auch das Resultat. Nachmittags war ich dann auf dem Holländischen Stoffmarkt, die Fülle ist beeindruckend, aber man muss schon sehen, dass man nicht geneppt wird. Unten seht ihr meine Beute. Meine Männer waren während dessen im Stadtpark Minigolf spielen, nachdem sie mich vom Stoffmarkt eingesammelt hatten, sind wir nochmal dorthin, um in der ‘Strandbar’ den Abend einzuläuten. 

Today is all about sewing, the workshop this morning was fun and I’ve learned a lot: now I can usefully (?!) use up the smallest bits and pieces by sewing them onto paper. The houses and trees were made this way, I’ll show the finished result later. In the afternoon I was at the Dutch Clothmarket, the variety is impressing, you can see my pillage in the pics. Meanwhile my ‘men’ were playing minigolf, after collecting me from the market we went to the parks’ beachbar to welcome the evening.

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